Meditation oder – Wer hört am besten?


Mit einem kleinen Kind meditieren, geht das überhaupt? Ja, klar!

Meine Tochter 5 Jahre, ihres Zeichen Wirbelwind und Rabauke, lernt es auch gerade. Bei dieser kleinen Übung geht es darum zur Ruhe zu kommen und die Gedanke zu fokussieren. Es gibt viele Möglichkeiten an das Thema Meditaion ran zu gehen.

Laut der Yoga Sutra (Leitfaden für Yoga)nach Patañjali sind folgende Glieder wichtig zur Meditation Dhyana zu kommen:

Links zu Wikipedia

demnach ist unsere kleine Übung keine „echte“ Meditation sonder eher eine Übung des Pratyahara und Dharana.

Probiert es einfach mal aus und schaut, was für eure Kinder gut ist. Ganz einfach und jeder Zeit einsetzbar. Vielleicht nach dem Spielen und vor dem Abendbrot. Natürlich nicht jeden Tag, es soll ja nicht zur Routine werden, sondern das Interesse für solche Übungen wecken.


So geht es:

Setzt euch in einen aufrechten Sitz. Vieleicht den Schneider- oder Versensitz. Wichtig ist, dass der Rücken schön gerade ist und der Kopf nach oben strebt, das Kinn ein wenig richtung Brustkorb (kleines Doppelkinn). – Schießt die Augen

Jetzt könnt ihr einen Klang erzeugen, mit der Klangschale, einem Gong oder ähnliches (es gibt auch Apps, mit denen man diesen Klang erzeugen kann)

Jeder soll jetzt den Klang ganz genau verfolgen, von Anfang bis Ende – und erst wenn der Klang nicht mehr zu hören ist, dürft ihr die Augen öffnen.

Übt das 3 – 5 mal, das genügt. Es sind 1 – 5 Minuten, in denen ihr ganz bei euch seid und nur auf eine Sache konzentriert.

Später kann man auch beginnen, den Atem zu beobachten und dem Atem eine andere Qualität geben. In Kinderyoga Kursen machen wir das so: Wir beobachten unseren Atem und lernen auch verschiedene Atemtechniken kennen. Dazu demnächst mehr……

Yoga im Trainingslager 

   
 
Vielen Dank an den inklusiven Verein „Geinsam im Sport Laufspaß Benninghausen e.V.“ es war ein wunderschöner Nachmittag in eurem Traingslager in Winterberg/Langewise. Die Yoga-Stunde mit euch hat mir großen Spaß gemacht.

Allen Läufern oder Walkern, die in einer inklusiven Gemeinschaft trainieren möchten, lege ich diesen Verein ans Herz.

Link zum Verein

Der Kopfstand (SHIRSHASANA)

Illustration aus dem Buch Little Gurus

Diese tolle Bild zeigt einen Yogi, der den Kopfstand übt.

Der Kopfstand ist „der König der Asanas“. Jede Yogini und jeder Yogi möchten ihn können und üben, weil er so viel gutes in unserem Körper und Geist bewirken kann:

  • Gehirn, Wirbelsäule und der Sympathikus werden gut Durchblutet
  • Trainiert den Gleichgewichtssinn
  • Entspannt die Atmung, reinigt die Lungen
  • Trainiert Rücken, Bauchmuskeln, Nackenmuskeln und Schultern
  • mindert Angst, Stress und Ärger, stärkt dein Selbstvertrauen
  • ist gut gegen Krampfadern, Nierenkoliken und hartnäckige Verstopfung

…manche wollen aber auch einfach nur damit angeben, dass sie ihn können….denn

Shirshasana ist eine Asana, die man erst nach längerer Übung und am besten im beisein eines Yoga-Lehrer üben sollte. Man sollte gesund sein und z.B. keine hohen Blutdruck haben. Man sollte viel Kraft in den Armen haben und auch die Nacken – und Schultermuskulatur sollte trainiert sein. Es ist also eine Asana, die für Fortgeschrittene geeignet ist.

Mit Kinder und Jugendlichen übe ich diese Asana nicht. Denn die vermehrte Durchblutung und der Kraftaufwand für Nacken – Schulter und Arme und Halswirbelsäule  ist nicht für jeden gleichermaßen gut und sollte individuell geprüft  werden (z.B. auch, ob ein Kind gerade Zähne verliert). Die Vorübungen um den Kopfstand zu halten zu können, üben wir, auch andere Umkehrhaltungen, denen ähnlich gute Wirkungen zugesprochen werden.

Der Kopfstand kann, muss aber nicht. Du solltest gesund und fit sein, wenn du ihn üben möchtest. Wie immer im Yoga: Mach´nur so weit du kannst!

 

Little Gurus

Little Gurus: Dieses tolle Buch kann ich empfehlen um Kindern einen Einblick in den Yoga zu geben. Ob im Unterricht oder Zuhause, es macht einfach spaß!

Der Löwe (SIMHASANA)

 

Foto: artscope.de by DK

Der Löwe (Simhasana) ist eine Asana, die großen Spaß macht. Du darfst deine Zunge weit rausstrecken und so laut brüllen wie ein Löwe!

Und so gehts:

  • Knie dich hin, oder gehe in die Knie.
  • Deine Hände sind die Klauen, zeige Sie!
  • Atme tief durch die Nase ein
  • Strecke deine Zunge weit raus und jetzt brüll so laut du kannst!

Wichtig: Schaue auch so furchteinflößend, wie ein Löwe!

Wenn du sorgen hattest, haben sie stimmt Angst bekommen und sind verschwunden. Gut gemacht!

Tipp

Liebe Kiddies! 

da ich vorerst nicht vorhabe, Videos von meinen Kursen oder ähnlichem zu veröffentlichen, sie aber manchmal sehr hilfreich sein können, empfehle ich euch die Videos von Tanja Mairhofer. Ich habe sie vor einiger Zeit entdeckt und finde sie echt gut.

Schaut mal rein:

http://youtu.be/G3_jkIv6-jo

Mondgruß (CHANDRA NAMASKAR)

mondgrussDen Mondgruß kannst du abends üben. Übe Chandra Namaskar in 2 Durchgängen (einmal von der rechten Seite der Matte und einmal von der linken Seite der Matte) vor dem Schlafen. Er kann dir helfen, nach einem aufregenden Tag zur Ruhe zu kommen.

 

Folgendes Gedicht hilft dir die einzelnen Asanas zu behalten:

Es wird dunkel, bald ist es Nacht, das Licht des Mondes ist erwacht.

Und in seinem hellen Schein, finden sich alle Wesen ein:

Die Grashalme wiegen im Wind hin und her.

Die Sterne am Himmel sie funkeln so sehr.

Der Löwe erhebt sich zum letzten Gebrüll.

Die Giraffe verbeugt sich und wird dann ganz still.

Das Einhorn auf seine gütige Weise, gibt acht auf die Tiere, so können sie leise,

sich noch einmal erleichtern (Hocke) bevor sie ruhen,

dann wacht der Mond über sie und schaut ihnen zu.

So flüstern sie alle dem Mond „Gute Nacht“

und das Einhorn, die Giraffe, die Sterne, der Löwe und die Grashalme legen sich schlafen, bis die Sonne erwacht.

P.S.: Das Gedicht stammt aus der Feder meiner lieben Freundin Nina, Danke dafür!